Von Portu Banda nach Masua

In Nebida führt eine Stichstraße in der Nähe der Ortsmitte Richtung Porto Banda. Diese führt steil die Küste hinab, vorbei an einigen Grundstücken. Am Ende gibt es eine Kehre, wo man das Auto parken kann, wenn man nicht von Nebida aus zu Fuß geht. Zuerst gelangen wir an den kleinen Hafen Portu Banda. Der Strand ist winzig, aber anscheinend kaum besucht. Vom Parkplatz folgt man einen rot-weiß-markierten Weg Richtung Küste, welcher zunächst ansteigt.

Küste bei Nebida
Küste bei Nebida

Porto Ferru

Nach kurzer Zeit erreichen wir einen weiteren Hafen, Portu Ferru. Der Name rührt von den rostig aussehenden Felsen, welche anscheinen Eisenoxid enthalten. Einige Fischerboote liegen am Ufer. Nach einer kurzen Pause folgt ein steiler Pfad den Felsen hinauf. Ein Hinweisschild weist den Weg nach Porto Corallo.

Der Pfad führt immer an der Küste entlang. Abzweigungen nach rechts ignorieren wir. In der Ferne sehen wir bereits den sardischen Fingerhut, den Pan di Zucchero.

Porto Corallo

Wir erreichen eine weitere Bucht, Porto Corallo. Tang bedeckt einen Großteil des Strandes. Das Wasser ist klar und seicht. Im Hintergrund ist der Pan di Zucchero zu sehen. Der weiße Kalkfelsen hebt sich deutlich von der bunten Küste ab. 1993 wurde die kleine Insel und ein Teil der Küste zum Naturmonument erklärt. Der Pan di Zucchero ist 133 Meter hoch. Ursprünglich war das Inselchen mit der Küste verbunden, Erosion trennte beides. Heute sind noch kleine Bergbautunnel erhalten. Vögel nutzen das Plateau zum Brüten.

Porto Corallo mit Pan di Zucchero
Porto Corallo mit Pan di Zucchero

Masua

Nach einem kurzen Anstieg erreichen wir die Bucht von Masua. Der Weg führt direkt an der Küste entlang und mündet später in eine asphaltierte Straße. Am Parkplatz vor der Mine führt ein Pfad zum Strand, welcher gut besucht ist. Folgt man der Küste weiter, gelangt man zum ehemaligen Verladehafen Porto Flavia. Heute ist die Anlage ein Museum und kann besichtigt werden.