Installation auf Root-Server

Dieses Kapitel beschreibt, wie man LFS Version 4.1 auf einem Root-Server von 1&1 installiert. Das vorinstallierte Suse weist doch einige Nachteile auf, die mich bewogen haben, ein eigenes Linux aufzusetzen. Die Schwierigkeit besteht darin, dass man keinerlei Ausgaben während das Startvorganges zu Gesicht bekommt. Damit andere schneller zum Ziel kommen, habe ich meine "Abenteuer" zusammengefasst.

Starten des Rettungssystems

Man meldet sich im Webinterface von 1&1 an, und wählt das Rettungssystem als zu startendes Betriebssystem aus. Nach einer erneuten Bestätigung wird die Auswahl übernommen. Nun meldet man sich als root per SSH auf dem Server an, und startet ihn neu.

shutdown -r now

Nach einigen Minuten sollte der Server wieder erreichbar sein. Man meldet sich per SSH erneut als root an, und befindet sich im Rettungssystem. Die Partitionierung der Festplatte verändert man mittels cfdisk. Wichtig ist, dass die spätere Root-Partition als bootfähig markiert wird. Nun sollte man die Dateisysteme erstellen. Die Werte in den eckigen Klammern sind den Gegebenheiten anzupassen. Zur Installation benötigt man eine Partition mit etwa 500 MByte freiem Speicher. Ich gehe bei mir von /dev/hda3 aus, welches in /mnt eingehängt wird.

cfdisk /dev/hda

mkswap /dev/hda[swap]
mke2fs /dev/hda[...]

mount /dev/hda3 /mnt
mkdir /mnt/lfs
export LFS2="/mnt"
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