Windows Systeme remote ausschalten

Mit einem Linux und installiertem Samba ist es möglich, gezielt Windows-Systeme über das Netzwerk herunterzufahren. Dabei sind einige Voraussetzungen für das Windows-System zu erfüllen.

Voraussetzungen des Windows XP Systems

Am Windows-System deaktiviert man zuerst die "Einfache Dateifreigabe". Dies kann man bei den Ordneroptionen festlegen. Die Windows-Firewall muss ICMP (Erlaube eingehende ECHO Anfrage) und Datei- und Druckfreigabe erlauben. Normalerweise dürfen nur Mitglieder der Administratorengruppe das System remote herunterfahren. Entweder man ändert die lokale Richtlinie mit dem Group Policy Editor (gpedit.msc), oder man legt ein Administorenbenutzerkonto an. Das zu verwendene Benutzerkonto muss mit einem Kennwort versehen sein.

Voraussetzungen des Windows Vista oder 7 Systems

Bei Windows Vista oder 7 Systemen stört UAC (User Account Control) den Fernzugriff. Dies verhindert, dass über das Netzwerk Administratorbefehle ausgeführt werden. Man kann einen Registrierungsschlüssel hinzufügen, der dies deaktiviert.

reg add HKLM\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\system /v LocalAccountTokenFilterPolicy /t REG_DWORD /d 1 /f

Herunterfahren mit Samba

Wenn die obigen Voraussetzungen erfüllt sind, reicht es, mittels einen einfachen Befehls das Zielsystem herunterzufahren.

net rpc SHUTDOWN -C "This system is shutting down" -f -I [Ip] -d 1 -U [User]%[Password]

Hierbei wird [IP] durch die IP-Adresse des herunterzufahrenden Systems ersetzt. Ebenso wird [User] und [Passwort] mit den entsprechenden Nutzerdaten des Systems gefüllt.

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