Villa Aurea
Sir Alexander Hardcastle war ein Offizier in der britischen Armee und kam 1921 nach Agrigent. Er wollte von dem milden Klima profitieren und seinem archäologischen Leidenschaft frönen. Schon nach kurzer Zeit entschied er, hier dauerhaft zu leben und richtete sich die Villa ein, die er bis zu seinem Tod im Jahr 1933 bewohnte. Er benannte die Viilla nach dem Tor Aura in der alten Stadtmauer, welches sich unweit des heutigen Standortes befand.
Im Garten der Villa wurde über zwei Hypogäen, die frühchristliche Nekropole und einige Gräber erweitert. Seine Passion für die antiken Monumente gipfelte in mehreren Ausgrabungen, die er finanzierte. Die Ausgrabungen leitet Perro Marconi. Dank Hardcastles Initiave, wurden acht Säulen des Herkules-Temples wieder aufgerichtet und weitere antike Bauwerke entdeckt. Dazu zählen Teile der antiken Befestigung, das sogenante erste Tor, das Fundament des Demeter Tempels unter der mittelalterlichen Kirche Chiesa di San Bagio und das Heiligtum der chtonischen Gottheiten. Er veranlasste auch den Abriss von Privathäusern, die auf dem Tempel des Asklepiuns und am Hephaestus-Tempel gebaut worden sind.
Die Villa bietet heute eine kleine Ausstellung von Gemälden, der Eintritt ist frei, allerdings ist der Zutritt limitiert und Taschen sind abzugeben.